Feuerwehrverein ⇒ Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Emmering
Gebietsreform - die 70er Jahre

Der langjährige Kommandant Liborius Trenkler jun. gab 1973 das Amt des Kommandanten ab, blieb der Wehr aber als Vorstand weiter erhalten. Als Nachfolger wurde Peter Kirchlechner aus Schalldorf gewählt. Peter Streu wurde zum stellvertretenden Kommandanten bestellt. Aufgrund eines Irrtums wurde bereits im Jahr 1974 (anstatt 1976) das 100jährige Gründungsfest gefeiert.

Durch die Gebietsreform von 1978 wurde aus der Gemeinde Schalldorf die Gemeinde Emmering. Die Wehr behielt jedoch weiterhin ihren Namen "Freiwillige Feuerwehr Schalldorf". Desweiteren wurden die Orte Kronau und Angelsbruck der Gemeinde Emmering zugeschlagen.

Im Februar 1979 wurde Max Maier jun. als Kommandant der Wehr gewählt und übte dieses Amt bis aus.

Aus FFW Schalldorf wird FFW Ememring

In Eigenregie wurde der damalige Geräteschuppen in Emmering umgebaut. Sämtliche Arbeiten wurden dabei von den Aktiven durchgeführt, so dass die Gemeinde "lediglich" die Materialkosten zu tragen hatte. Im August 1981 erhielt dann das neue Gerätehaus mit Fahrzeughalle und einem Aufenthaltsraum durch Pfarrer Konrad Ederer den kirchlichen Segen.

Den bisher größten Einsatz hatte die Feuerwehr Schalldorf-Emmering im Jahr 1981 zu bewältigen. Am 10. Februar brach aus ungeklärter Ursache beim "Kerndl" in Kronau ein Feuer aus. Trotz des raschen Eingreifens der Feuerwehren aus den Landkreisen Ebersberg und Rosenheim griff das Feuer auf das Nachbargebäude vom "Oekl" über. Beide landwirtschaftlichen Anwesen brannten nieder.

Durch das neue Bayerische Feuerwehrgesetz vom 01.01.1982 beschloss man die Gründung eines eingetragenen Vereins. 1983 wurde dabei aus der Freiwilligen Feuerwehr Schalldorf die Freiwillige Feuerwehr Emmering e.V. Zum Vorstand des Feuerwehrvereins wurde Peter Streu gewählt, als zweiter Vorstand ging Pankraz Kirchlechner aus Wollmannsberg aus der Wahl hervor.

Das Emmeringer Feuerwehrlied wurde 1984 von Walter Czermak sen. geschrieben. Die Melodie dazu komponierte Hardy Fischer. Am 01.07.1984 erfolgte die Uraufführung des Liedes zum 60. Geburtstag von Walter Czermak.

Nach dem verheerenden Hagelunwetter in der Nacht vom 13.07.1984 auf 14.07.1984 war die Wehr an den Aufräumungsarbeiten im Gemeindegebiet Pöring insgesamt 141 Stunden mit 23 Aktiven beteiligt.

Da die Einsatzfahrten mit dem mittlerweile 20 Jahre alten Ford Transit zu abenteuerlichen Fahrten wurden, setzte sich die Feuerwehr mit der Gemeinde wegen der Beschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges in Verbindung. In der monatlichen Vorstandsitzung vom 07.10.1985 wurde dabei der schwerwiegende Beschluss gefällt, dass im Hinblick auf die Sicherheit der Feuerwehrkameraden mit dem alten Feuerwehrauto keinerlei Fahrten mehr durchgeführt werden. Am 8. November 1985 konnte dann das langersehnte neue Löschfahrzeug LF8 (vom Typ Iveco Magirus) im Werk in Ulm abgeholt werden. Die Fahrzeugweihe wurde am 9. März 1986 durch Pfarrer Konrad Ederer durchgeführt.

Im Rahmen des 110-jährigen Gründungsfestes fand auch die Weihe der neuen Fahne der Wehr statt. Die Patenschaft übernahm dabei die Freiwillige Feuerwehr Rott a. Inn, zu der seit mehr als drei Jahrzehnten ein guter und enger Kontakt besteht. Die Fahnenweihe wurde von über 40 Fahnenabordnungen aus dem Landkreis Ebersberg und dem Nachbarlandkreis Rosenheim umrahmt.

Am 11.03.1987 verstarb Franz Vogl, der als Kreisbrandmeister und aufgrund seiner Einsatzbereitschaft unserer Wehr viel Wissen vermittelte.

1987 wurde mit insgesamt 1411 übungs- und Einsatzstunden ein neuer Rekord aufgestellt.

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